Das Ergebnis

Gestern hatten wir also unseren gr0ßen Termin- die MCU, die endlich klären sollte, ob beim hasenkind eine weitere Antibiose nötig ist oder ob alles beim Alten bleibt.
Ich war schon am Dienstag am Boden zerstört- allein der Gedanke, mein kleines hasenkind auf dieser Liege zu sehen und zu wissen, dass sie ihm weh tun, hat mir das Herz gebrochen. Glücklicherweise war mein 2-Jähriger viel mehr damit beschäftigt, ein Duplo-Haus zu bauen, seinen Bruder zu kitzeln oder mit dem Stubenwagen durch die Wohnung zu fahren, sodass er meine Anspannung nicht wirklich mitbekommen hat. Dass das Krankenhaus für uns ein ganz normaler Ort- fast schon mein zweites Zuhause ist- hat natürlich auch geholfen.

Also machten wir uns auf den Weg, bewaffnet mit Teddy und Schnuller. Nachdem wir dann drei Mal von Pontius zu Pilatus geschickt wurden, waren wir endlich richtig und mussten fast eine Stunde warten- was das hasenkind mit Rumbocken und sinnlos- Umhergerenne und das hasenbaby mit Hungergebrüll quittierte. Als wir dann endlich dran waren, war schon fast Mittagsschlafzeit. Das hasenkind wusste, was so ungefähr passieren würde- ich bin ein großer Fan davon, auch den Kleinsten ehrlich zu erzählen, was passieren soll- und erstaunlicherweise war er ganz ruhig. Er legte sich auf die Liege, kuschelte mit Teddy und erzählte mit mir- naja, ich hab erzählt und er geantwortet. Er war solo tapfer- beim sehr unangenehmen Teil hat er nur einmal ganz kurz geweint und ansonsten hat er alles nur mit großen Augen beobachtet.
Die Aufnahmen wurden ganz gut und die Radiologin war begeistert von einem so kooperativen Zweijährigen.

Glücklicherweise zeigte sich kein Reflux, das bedeutet, dass auch bei gefüllter Blase oder beim Pullern kein Urin in die Harnleiter und somit in Richtung Nieren fließt. Also keine erhöhte Gefahr für Harnwegsinfekte und somit auch keine antibiotische Abschirmung. Wir sind so erleichtert!

Jetzt bekommt das hasenkind noch 3 Tage Antibiotikum zur Sicherheit und wir gehen weiterhin jedes halbe Jahr zur Kontrolle.
Ganz vielen Dank für eure gedrückten Daumen, es tut wirklich gut zu wissen, dass wir nicht alleine sind- und falls ihr irgendwann mal gedrückte Daumen braucht, lasst es uns wissen 😉

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Auf ein Neues….

Ihr Lieben,

nachdem wir ja jetzt endlich bei einer ausgebildeten Kindernephrologin in Behandlung sind, stand heute eine der halbjährlichen Kontrollen an.
Glücklicherweise hat das hasenkind endlich sein für Nierenkinder typisches Gewichtsproblem in den Griff bekommen- endlich wiegt er mehr als 10kg! Im Ultraschall war noch immer eine beidseitige Nierenbeckenerweiterung zu erkennen, allerdings nicht besorgniserregend. Die Harnleiter sind weiterhin auf beiden Seiten viel zu groß- die Hoffnung, dass sich das “Auswachsen” würde, hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Da diese weiten Harnleiter wie eine riesige große Tür mit Einladungsschild für Bakterien sind, müssen wir jetzt ziemlich schnell endgültig klären, ob ein Reflux vorliegt- also ob der Urin aus der Blase in die Harnleiter aufsteigt und somit die Bakterien daraus auf dem besten Weg ins Nierenbecken sind. Nächsten Mittwoch haben wir den Termin- mein armes hasenkind tut mir jetzt schon leid. Er ist noch zu klein, um es zu verstehen aber schon groß genug, dass er es mitbekommt :/ Der hasenmann nimmt sich frei und ich werde die ganze Zeit Händchen halten. Ich sehe ja ein, dass es notwendig ist und ich bin auch sehr froh über die Gewissheit, die wir damit erlangen- aber ich würde es ihm trotzdem so gern ersparen.

Am Freitag ist Impftermin- also 3 Arzttermine in einer Woche- armes hasenkind 😦

Jetzt gehen wir erstmal die Sonne genießen und den Rettungshubschrauber besuchen 🙂
Macht’s gut- ich melde mich, sobald es was Neues zu erzählen gibt.

die hasenfrau

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Mutter- Liebe

Ihr Lieben,

zwischen Mutterliebe und heute liegen jetzt nun schon fast zwei Jahre. Zwei Jahre, in denen alles passiert ist- das Unterste kam nach oben, links war plötzlich rechts und jetzt sind wir zu viert. Viel Zeit ist vergangen, viele Gedanken gedacht und Worte gesagt… und jetzt sitze ich hier und schreibe meinen “zweiten” Mutter-Liebe- Post- weil sich so viel verändert hat und doch alles beim Alten geblieben ist.

Wenn man Kinder bekommt, überlegt man sich ständig, was man ihnen mitgeben möchte, was sie von einem lernen sollen und was man ihnen unbedingt beibringen möchte. Die Floskel “Kinder geben einem so viel zurück” wird allzu oft einfach abgetan- ja sicher, ein Lächeln hier, eine Umarmung da, aber sonst… sind ja doch noch Kinder.
Heute verrate ich euch mein Geheimnis: meine Kinder haben mir alles gegeben. Würde ich mir morgen selbst begegnen und mich neu kennen lernen, wäre ich genau die Frau, die ich immer sein wollte. Das sage ich mit Stolz und ohne einen Funken Arroganz, denn ich weiß- der Grund dafür bin nicht ich, der Grund dafür sind meine Kinder. Meine Kinder haben mich gelehrt, mir ein eigenes Bild zu machen, selbstbewusst hinter meinen Entscheidungen zu stehen, auch wenn der Rest der Welt anderer Meinung ist. Durch sie habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt und mich an Neues gewagt- sie bringen mich oft an meine Grenzen, doch nie darüber hinaus- es ist oft anstrengend, aber bis zum heutigen Tag bringen sie mich immer ein Stück näher an mich heran. 
Vor den Kindern war meine Vorstellung von der Person, die ich einmal sein wollte allenfalls vage- wahrscheinlich eher stereotyp: erfolgreich, beliebt (vielleicht auch geliebt), ehrlich, nett. All das bin ich heute auch- das eine mehr, das andere weniger- aber heute bin ich noch so viel mehr, so viel, von dem ich nie zu träumen gewagt hätte. In einer der wenigen ruhigen Minuten höre ich heute in mich und weiß: genau so sollst du sein.

Der Grund liegt nicht in mir- er liegt in der unendlichen Liebe, die meine beiden Jungs mir entgegen bringen. Sie sind wunderbar und unwahrscheinlich geduldig mit mir- jeden Tag aufs Neue. Durch sie lerne ich viele Dinge ganz neu-  vor kurzem konnte ich zum ersten Mal seit langem ein Kompliment wirklich annehmen- als mein Großer auf meinem Schoß saß, über meine Haare streichelte, mir tief in die Augen schaute und sagte: “Sön meine Mama, sooo sön!” Das war das liebe-vollste und grundehrlichste, das je ein Mensch zu mir gesagt hat und ich bin unsagbar dankbar für solche Momente.

Mutterliebe, das ist nicht nur die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern, das ist die Liebe der Kinder zu ihrer Mutter- jeden Tag, bedingungslos. Dadurch werden wir zu besseren Menschen und vielleicht, wenn wir viel Glück haben- zu dem Menschen, der wir sein wollen und mit dem wir unseren Frieden schließen können.

Liebes hasenkind, liebes hasenbaby- ich liebe euch über alles und bin sehr dankbaren stolz, eure Mama sein zu dürfen!

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wunder.winzig

Mit zwei Hasenkindern ist die Zeit manchmal ziemlich knapp und um wieder ein bisschen aufzutanken, setz ich mich gern an die Nähmaschine- schaut gern mal vorbei:

wunder.winzig

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Geschwisterliebe

Das hasenkind liebt sein hasenbaby-Brüderchen ….. meistens 🙂
Aber sehr süß sind die beiden allemal.

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Nicht die feine englische…..

Hallo ihr Lieben!

Es war sicher nicht die feine englische Art von mir, mich so lange nicht zu melden- aber hier war einiges los: wir haben seit vier Wochen ein Hasenbaby 🙂

Die Schwangerschaft war leider nicht so schön- mehrere Krankenhausaufenthalte und wieder einmal die bange Frage, ob mit dem Zwerg alles in Ordnung ist. Also engmaschige Kontrolle beim Pränataldiagnostiker. Der Kleine wollte wieder nicht so recht zunehmen und wachsen und bei jedem US war die Blase prall gefüllt- allerdings waren glücklicherweise keine gestauten Harnleiter zu sehen. In der 30. SSW- am 20.12. passend zu Weihnachten- bekamen wir dann Entwarnung: wahrscheinlich keine Klappe. Die Nierenbecken sind nur minimal erweitert, die Blase leert sich, Fruchtwassermenge ist normal und die Harnleiter sind nicht gestaut. Das war das schönste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten! Ich hatte mich schon seelisch und moralisch darauf eingestellt, den ganzen Kram beim Hasenbaby zu wiederholen- dabei hatte ich mir beim zweiten Kind doch nur gewünscht, es nach der Geburt im Arm halten zu dürfen…. Und dieser Wunsch sollte dann nach wochenlangem Bangen doch in Erfüllung gehen 🙂 

Der Pränataldiagnostiker meinte zwar, eine Klappe gesehen zu haben, aber selbst wenn er recht hatte- sie war nicht so groß oder verschloss die Harnröhre nur unvollständig, sodass eine sofortige OP nicht nötig wäre. Während meiner Schwangerschaft absolvierte ich mein Praktisches Jahr in der Klinik- Onkologie, Kardiologie, Palliativmedizin und die letzten 4 Monate auf der Neo-Imtensiv, auf der auch unser Hasenkind lag. Das war ganz schön schräg- so viele Erinnerungen und plötzlich steht man auf der anderen Seite des Inkubators…. Die Zeit, in der wir bangen mussten, ob wir mit dem Hasenbaby nochmal kommen würden war sehr schwer- aber ich lernte auch tolle Menschen kennen- eine davon eine ausgebildete Kindernephrologin, die sich sofort bereit erklärte, das Hasenbaby nach der Geburt zu untersuchen um auf Nummer sicher zu gehen.

Dem Hasenkind geht es mittlerweile sehr gut 🙂 Er ist schon 2 Jahre alt und liebt seinen kleinen Hasenbruder heiß und innig. Vor einem halben Jahr waren wir mit ihm zum letzten Mal bei dem Arzt, der ihn seit seiner Geburt betreut- die Harnleiter waren weiterhin erweitert, allerdings rückläufig und die Nierenbecken auf der einen Seite überhaupt nicht und auf der anderen Seite nur minimal erweitert. Diese Untersuchungsergebnisse veranlassten den Arzt dazu, uns für immer und ewig zu entlassen- also nie wieder Kontrollen oder ähnliches. Im ersten Moment war ich begeistert, kurz danach aber verwirrt- als ich das der Kindernephrologin erzählte, konnte sie es kaum glauben. Denn leider haben Klappenkinder auch nach erfolgreicher OP ihr Leben lang ein erhöhtes Risiko einer Nierenschädigung- auch Jahre nach dem eigentlichen Ereignis. Jedenfalls sind wir jetzt bei dieser Nephrologin in Betreuung und müssen weiterhin einmal im Jahr zur Sonografie, Nierenwerte im Blut kontrollieren und Urin abgeben. In einem halben Jahr bekommt das Hasenkind auch eine MCU- Miktionszysturetherogaphie, eine Untersuchung, bei der mittels Durchleuchtung festgestellt wird, ob ein Rückfluss von der Blase in die Harnleiter und somit vielleicht in das Nierenbecken vorliegt. Eigentlich hätte er diese Untersuchung schon nach seiner Geburt haben sollen, um einen Vergleichswert zu haben- aber der damals behandelnde Arzt hielt es für unnötig. Mit 2 Jahren ist diese Untersuchung allerdings so unangenehm, dass sie in Narkose durchgeführt wird- vielen Dank auch, dieses Risiko hätten wir uns sparen können….. Naja, jedenfalls fühlen wir uns jetzt gut aufgehoben- und allen Betroffenen Eltern kann ich nur raten: lasst euch nicht abwimmeln, auch wenn die Nachricht “ihr Kind ist jetzt gesund, wir müssen nichts mehr kontrollieren” im ersten Moment eine enorme Erleichterung ist, ist sie nur die halbe Wahrheit. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass wir weiterhin in Betreuung sind, um eventuelle Spätschäden schnell und rechtzeitig zu erkennen.

So, ihr Lieben, jetzt muss ich das Hasenbaby füttern- um die lieben Kommentare kümmere ich mich im Laufe des Tages- habt einen schönen Nachmittag,

die hasenfrau  

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Wieder hier

Hallo ihr Lieben!

Wir haben uns sehr lange nicht mehr gemeldet und trotzdem gibt es einige treue Seelen, die immer mal wieder hier vorbei schauen- vielen Dank dafür!

Der Grund für die lange Funkstille war, dass einfach nicht viel passiert ist. Paule und ich hatten uns super in unseren Mama-Sohn-Tagesablauf eingefunden, Kontrolluntersuchungen im Krankenhaus standen nicht an und so hatte das hasenkind alle Zeit der Welt um solch wichtige Dinge wie Stehen, krabbeln und sitzen zu lernen, Zähnchen zu bekommen und Leberwurstbrot zu seinem Leibgericht zu erklären 🙂 Inzwischen ist aus unserem kleinen, kränklichen Baby nämlich ein sehr liebenswürdiges, aufgewecktes und selbstbewusstes Kleinkind geworden ❤

Einen Tag vor Paules ersten Geburtstag stand eine Kontrolluntersuchung im Klinikum an- er hatte in der Vergangenheit keine Probleme mit Harnwegsinfekten oder ähnlichem gehabt, daher waren wir eigentlich guter Dinge. Allerdings ist er noch immer deutlich untergewichtig und nimmt nicht richtig zu- ein wenig Sorge bereitete uns das schon. Zu diesem Termin musste ich auch ohne den hasenmann, allein das war ein komisches Gefühl, da wir zuvor immer beide mit in der Klinik waren. Paulchen fand den Ultraschall sehr interessant und konnte garnicht die Augen vom Bildschirm kriegen- als er sich aber auf den Bauch legen sollt, war Schluss mit der guten Laune- immerhin ist er ja schon ein großes Kind, da muss man nicht mehr liegen! Unter erschwerten Bedingungen könnten wir uns schließlich darauf einigen, dass die linke Niere komplett frei von Stauung ist und die rechte lediglich 7-8mm gestaut ist, was aber absolut im nicht krankhaften Normbereich liegt. Beide Harnleiter sind immernoch sehr weit, allerdings geht auch hier die Stauung zurück- sobald Paule in die Höhe schießt, relativiert sich die Weite der Harnleiter auch wieder. Da er in der Vergangenheit keine Probleme hatte, durften wir nach einem Jahr endlich die Antibiotikaprophylaxe absetzen- keine Pülverchen oder Säfte mehr in die Flasche!!! Insgesamt sind wir seeeehr zufrieden- jetzt erinnern nur noch die Bilder an den kleinen Jungen, von dem man nicht wusste, ob er in naher Zukunft ohne intensivmedizinsiche Betreuung leben kann.

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Mutterliebe

Sie ist vollkommen anders. Kein vorher gefühltes Gefühl kann sie annähernd beschreiben. Sie relativiert alle bisher gekannten Definitionen… Sie verändert dich und deine Sicht auf die Dinge. Sie rückt die Welt wieder zurecht- das Unwichtige hat keinen Platz mehr und das Wichtige wird plötzlich ganz klar. Rückblickend wirkt das Leben davor wie eine Übung, leben und fühlen mit angezogener Handbremse. Grenzenlos kennt plötzlich wirklich keine Grenzen mehr, bedingungslos wird ganz neu definiert. Selbst jetzt, bei dem Versuch, dieses Gefühl zu beschreiben, fehlen einfach die Worte. Manchmal frage ich mich, wie ich es verdient habe, das schönste Gefühl der Welt fühlen zu dürfen- und das jeden Tag aufs Neue. Wäre die Welt die gleiche, wenn jede Frau so fühlen würde? So fühlen könnte? Werde ich die gleiche sein, nachdem ich dieses Gefühl kennen gelernt habe? Nein, sicherlich nicht. Werde ich dadurch eine gute Mutter? Hoffentlich. Werde ich dadurch ein besserer Mensch, eine bessere Ärztin? Wir werden sehen…

Danke, mein hasenkind!

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Wow…

Ich weiß garnicht, was ich dazu sagen soll- ich war heute ganz zufällig auf der Statistik- Seite dieses Blogs und da fiel mir eine Zahl ins Auge, die ich niemals erwartet hätte:

10.079 Besucher 

Danke! Ihr seid der Wahnsinn! Vielen Dank für die lieben Kommentare, die tollen Ratschläge und die treue Leserschaft!

Hoffentlich schaffe ich es, in der nächsten zeit wieder etwas regelmäßiger zu bloggen, der Kleine macht grad so viele Fortschritte- da ist jeder neue Tag spannend! Aber dadurch und durch die Nachwehen des Umzugs kommt der Blog leider etwas zu kurz- das tut mir wirklich leid. Außerdem habe ich nicht vergessen, dass ich euch eine Info-Seite über den medizinischen Hintergrund dieser Seite versprochen habe- an den Suchbegriffen sehe ich immer wieder, dass viele Leser gerne verständliche Informationen zu dem Thema hätten. Diesen Besuchern möchte ich nochmal sagen: solltet ihr igendwelche Fragen haben, scheut euch nicht, uns zu schreiben- ich werde dann mit meinem medizinischen Wissen und der Erfahrung als Paulchens Mama ganz sicher antworten- das bin ich euch schuldig.

So, jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Nachmittag,

die noch immer ganz erstaunte hasenfrau

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Endlich angekommen

Hallo ihr Lieben!

Erstmal vielen Danke, dass ihr uns trotz längerer Abwesenheit die Treue gehalten habt. Wir sind jetzt auch endlich in unserer neuen Wohnung angekommen- die Kisten sind ausgepackt, die Zimmer eingerichtet, die alte Wohnung abgegeben und wir fühlen uns hier richtig wohl. Das hasenkind hat sein eigenes, schönes Zimmerchen und wir alle einen ruhigeren Nachtschlaf 🙂

Der Umzug selbst war sehr stressig- leider waren wir nur zu viert, hatten nebenbei auch noch einen Hund und ein Baby zu versorgen und einen Transporter nur für 8 Stunden gemietet. Das war eine Schlepperei kann ich euch sagen. So oft bin ich bei einem Umzug noch nie die Treppen rauf und wieder runter gerannt…. Paulchen war natürlich auch nicht sehr gut drauf, sodass die Oma sich zu einem Spaziergang mit ihm aufmachte- und so waren es nur noch drei. Sowas mach ich echt nie wieder,  das könnt ihr mir glauben! Der nächste Umzug wird besser geplant und vor allem werden mehr Leute rekrutiert! Aber egal, wir sind nach dem Umzug und der Renovierung der alten Wohnung zwar total erledigt, aber nach einer Woche sind wir jetzt auch mit allem durch 🙂

Paule hatte einen Tag nach dem großen Umzug auch seinen verschobenen Krankenhaustermin. Ich war ziemlich aufgeregt, da wir ja seit zwei Monaten keine Kontrolle mehr hatten und ich wirklich gespannt war, wie sich die Sache entwickelt hatte. Außerdem sollten wir ja bei diesem Termin auch gleich einen Termin für die Nierenfunktionsdiagnostik bekommen. Also gings gleich morgens ins Krankenhaus, das jetzt nur noch fünf Minuten Fußweg von uns entfernt liegt. Nach einer guten Stunde Wartezeit lag das hasenkind dann auf der Untersuchungsliege, fand alles sehr spannend und ließ sich ohne weinen oder strampeln untersuchen. Nach der ersten Niere meinte der Oberarzt: “Na, da war das Problem wohl auf der anderen Seite…”- nein, eigentlich waren beide Nieren ziemlich gestaut gewesen- aber jetzt sah die erste Seite super aus! Keine Spur mehr von Nierenbeckenerweiterung, eine gesunde, kleine Niere war da auf dem Ultraschall zu sehen. Die andere Seite war zwar nicht ganz so gut, aber trotzdem weitaus besser, als bei der letzten Kontrolle! Wegen dieser tollen Ergebnisse haben wir uns auch erstmal entschlossen, keine Nierenfunktionsdiagnostik zu machen und in sechs Monaten zur weiteren Kontrolle zu kommen. Die Harnleiter sind immernoch sehr erweitert, deshalb bekommt der kleine Mann auch weiterhin Antibiotikum zur Vorsorge, aber selbst der Oberarzt denkt nicht wirklich, dass es damit noch Probleme geben wird. Also drückt uns die Daumen fürs Frühjahr!

die hasenfrau

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